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Überraschungscoup von Jannik Ritz – Deutscher B-Jugendmeister (jüngerer Jahrgang 2004)

Deutscher B-Jugendmeister Herrendegen Jahrgang 2004: Jannik Ritz mit Trainer Thomas Zimmermann bei der Siegerehrung Foto: Privat

Deutscher B-Jugendmeister Herrendegen Jahrgang 2004: Jannik Ritz mit Trainer Thomas Zimmermann bei der Siegerehrung
Foto: Privat

Herrendegen: Deutsche B-Jugendmeisterschaften in Reutlingen am 13.+14. Mai 2017

Bei den deutschen Herrendegen B-Jugendmeisterschaften in Reutlingen gelang HSB-Fechter Jannik Ritz ein großer Überraschungscoup: er gewann im jüngeren Jahrgang (2004) den deutschen Meistertitel. Im Finale besiegte er Tobias Schulz (Leverkusen) mit 10:6 Treffern.

Schon in seiner Vor- und Zwischenrunde startete Ritz stark in den Wettkampftag. Mit insgesamt neun Siegen und nur einer Niederlage qualifizierte er sich souverän für die Direktausscheidung der besten 32 Teilnehmer. Dem 10:4 Erfolg über David Dergay (Offenbach) lies der HSB`ler ein 10:9 gegen Tobias Schulz (Leverkusen) folgen. Mit dem gleichen Ergebnis behielt Ritz dann auch gegen Philipp Böhmer (Krefeld) die Oberhand und qualifizierte sich damit direkt für das Finale der besten acht Fechter. Im Viertelfinale traf Ritz dann noch einmal auf Philipp Böhmer, der sich über den Hoffnungslauf in das Viertelfinale gefochten hatte. Ritz lies dieses Mal seinem Konkurrenten keine Chance und siegte ganz überlegen mit 10:3 Treffern. Auch im Halbfinale gewann der HSB-Fechter dann ebenfalls deutlich mit 10:3 Treffern gegen Kevin Kozielski (Tauberbischofsheim) und stand damit im Finalgefecht. Hier traf Jannik auf Tobias Schulz (Leverkusen) und zeigte von Beginn des Gefechts, dass er nun auch den Meistercoup perfekt machen wollte. Mit einem klaren 10:6 Erfolg sicherte sich Ritz letztlich ganz verdient den deutschen Meistertitel.

Ebenfalls eine gute Meisterschaft focht Vince Vogel. Er qualifizierte sich auch für die Direktausscheidung der besten 32 Fechter. Hier besiegte er zunächst Wilhelm Höcke (Leipzig) mit 10:7. Im nächsten Gefecht unterlag Vince dem Augsburger Theo Suchert knapp mit 8:9 Treffern, focht sich dann im Hoffnungslauf mit einem 10:6 Erfolg über Quinn Stolte (Berlin) wieder in den Wettkampf. Nun unterlag Vogel dem späteren Finalisten Tobias Schulz (Leverkusen) mit 7:17 Treffern, durfte aber mit Rang 14 in der Endplatzierung recht zufrieden sein.
Der dritte HSB-Fechter in diesem Jahrgang, Benedict Schenkengel, verpasste die Qualifikation für die Direktausscheidung und belegte Platz 44 in der Endplatzierung.

Im älteren B-Jugendjahrgang (2003) schafften Max Eberhardt und Gernot Kummer den Sprung in die Direktausscheidung der besten 32 Fechter. Hier kam es gleich zum vereinsinternen Duell, in dem sich sich Eberhardt mit 10:4 gegen Kummer durchsetzen konnte. Anschließend unterlag Max dem späteren Vize-Meister, Colin Grundler (Reutlingen) mit 3:10 Treffern, konnte sich dann aber im Hoffnungslauf mit einem 10:6 Erfolg über Tim Kirchner (Leverkusen) wieder in den Wettbewerb fechten. Dann folgte jedoch eine 5:10 Niederlage gegen Julius Kleine (Essen) und damit belegte Eberhardt in der Endplatzierung Rang 13. Zweitbester HSB-Fechter war Gernot Kummer auf Platz 19 in der Endwertung.
Den deutschen Meistertitel im älteren B-Jugendjahrgang (2003) sicherte sich Keanu Nagel (Warendorf), der im Finale Colin Grundler (Reutlingen) mit 10:7 besiegte.

Die weiteren Platzierungen der HSB-Fechter: Marlon Früholz (50.), Sven Rust (53.) und Jonas Boorz (61.).

Im Mannschaftswettbewerb (Länderpokal) konnten die HSB-Fechter keine Akzente setzen. Das beste Ergebnis lieferte Team Württemberg I mit den beiden beiden HSB`lern Jonas Boorz und Max Eberhardt (sowie den beiden Reutlingern Colin Grundler und Nils Röhm) auf Rang fünf im Endklassement. Den deutschen Meistertitel sicherte sich das Team Nordrhein, das im Finale Westfalen mit 45:41 besiegen konnte.




„Jannik hat das ganz hervorragend gemacht und sich verdient den deutschen Meistertitel erfochten“, so Abteilungsleiter Jochen Kassel über die Leistung von Ritz.
„Es hat richtig Spass gemacht zu sehen wie ruhig und abgeklärt er war und in den drei Finalgefechten seine beste Leistungen abrufen konnte“, ergänzt Kassel abschließend.
15.05.2017 Heidenheimer SB, Jochen Kassel


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