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Als Fremde gekommen, zu Freunden geworden

Foto: Privat

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Esslingen war vom 2.-8. August bereits zum zweiten Mal für die Württembergische Sportjugend Gastgeber für den Sportjugend-Simultanaustausch zwischen den Sportjugenden aus Japan und Deutschland.

Die Fechtabteilungen der SV 1845 Esslingen und des VfL Kirchheim arbeiteten eng zusammen und boten den neun japanischen Jugendlichen, ihrer Gruppenleiterin Mami Kawai sowie der Dolmetscherin Michiko Masuch-Furukawa ein abwechslungsreiches und interessantes Programm.

Beim sechstägigen Aufenthalt wohnten alle Gäste aus der japanischen Tokai-Region einzeln bei Gastfamilien in Esslingen und Kirchheim und durften so hautnah deutsches Familienleben erfahren.

Nach der Abholung der Gäste in Frankfurt gab es auf der Fahrt nach Esslingen einen kleinen Umweg zur Stadtbesichtigung in Heidelberg.

Bei einer kurzen Willkommensfeier in Esslingen durften die Gäste endlich ihre Gastfamilien kennenlernen. Mit viel Gelächter, Händen und Füßen und ersten Benutzungen der Sprachfibeln wurden die anfänglichen Berührungsängste überwunden und der Weg geebnet für eine lustige, beschwingte und gemeinsame Woche.

Das Programm für die nächsten Tage wurde von unseren Gästen meist gemeinsam mit den Gastfamilien bestritten.

In Esslingen gab es nach dem Empfang durch die Stadt Esslingen eine Stadtführung und Einkaufsbummel, bevor es zum gemeinsamen Fechttraining ging. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden die Gäste in die Geheimnisse des Fechtens mit Florett, Degen und Säbel eingeführt.

Die Gruppe besuchte den Olympiastützpunkt Stuttgart, wo nach einer interessanten Einführung das Low Gravity Laufband, die Sprungplatte, Tapping und der Speed Court ausprobiert werden durfte. Nach dem Mittagessen beim VfB Stuttgart ging es frisch gestärkt ins Mercedes-Benz-Museum. Weiter ging es zum Wasserball beim SSV Esslingen. Nach einer kleinen Trainingseinheit führten die japanischen Gäste mit ihren Gastgeschwistern und einigen jungen Sportler eine längere und interessante Diskussion zum Jahresthema „Fairplay - Respekt im Sport und in der Gesellschaft“.

In Kirchheim folgte auf den Stadtempfang eine kurzweilige Stadtführung durch den historischen Stadtkern. Weiter ging es ins Freilichtmuseum nach Beuren, wo die Jugendlichen die Gelegenheit zum gemeinsamen Brotbacken in einem historischen "Backhäusle" hatten. Beim abschließenden Schießtraining bei der Schützengilde Deizisau versuchten alle die doch relativ kleinen Zielscheiben mit Luftgewehr und -pistole zu treffen, was sich jedoch als recht schwierig heraus stellte.

Am Familientag durften die japanischen Gäste mit ihren Gastfamilien ein vielfältiges und individuelles Programm bestreiten.

Am letzten Tag stand eine Firmenbesichtigung beim Sportgerätehersteller „Spieth Gymnastics“ in Altbach auf dem Programm. Im Ausstellungsraum hatten dann alle die Möglichkeit zum Ausprobieren, was mit Begeisterung genutzt wurde.

Weiter ging es am Nachmittag nach Nürtingen, wo man sich im Ruderheim auf die „Sayonaraparty“ vorbereitete. Hier bastelten alle mit Fimo und versuchten sich mit Origami. Zum Abendessen und Barbecue überraschten die japanischen Gäste ihre Gastfamilien mit einer leckeren japanischen Nudelsuppe. Auf eine gemeinsame japanisch-deutsche Kendo-Kata folgte ein japanischer Tanz, bevor die japanische Gruppe mit den Gastfamilien und Freunden zwei typische japanische Tänze einstudierten und alle mit Begeisterung mittanzten. Nach den offiziellen Dankesworten wurden noch einige kleine Geschenke verteilt und es wurde die eine oder andere Träne vergossen, bevor es zur letzten Nacht in die Gastfamilien ging.

Nach sechs tollen und ereignisreichen Tagen, die wie im Flug vergingen, hieß es leider auch schon wieder Abschied nehmen von den neugewonnenen Freunden aus der Tokai-Region.

Als Resümee käme wohl, ganz gleich von welcher Seite, der Wortlaut einer Gastmutter zum Tragen: „Nächstes Mal gerne wieder!“
31.08.2017 SV 1845 Esslingen e.V., Udo Ziegler


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