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Stephan Rein überzeugt in Paris

Grund zum Jubel: Stephan Rein besiegte beim Weltcup in Paris den amtierenden Olympiasieger von Rio De Janeiro Sangyoung Park (Korea) Foto: Bizzi

Grund zum Jubel: Stephan Rein besiegte beim Weltcup in Paris den amtierenden Olympiasieger von Rio De Janeiro Sangyoung Park (Korea)
Foto: Bizzi

17.05.2018 Heidenheimer SB, Jannis Blank

Herrendegen Weltcup in Paris im Einzel- und Mannschaftswettbewerb vom 11.-13. Mai

Bei dem letzten Weltcup-Turnier vor der anstehenden Europa- und Weltmeisterschaft überzeugte Stephan Rein erneut und erreichte das Tablau der besten 32 Fechter.

Die Challenge SNCF Réseau in Paris ist einer der fünf Welcup-Turnieren im Herrendegen Wettkampfkalender und liegt somit auf Augenhöhe mit den Heidenheimer Fechtertagen. Nach Stehphan Reins gutem Ergebnis beim diesjährigen 65. Heidenheimer Pokal und dem anschließendem Erfolg in Vacouver erreichte er auch in Paris als einziger Deutscher Fechter das 32-er KO.

Mit drei Siegen und ebenso drei Niederlagen in der Vorrunde glückte Rein der Auftakt nicht ganz reibungslos. Somit musste _ er sich über Siege gegen Seweryn Brozowski (Polen) mit 15:10, Kostyantyn Khadzhynova (Polen) mit 15:13 und Mate Tamas Koch aus Ungarn mit einem souveränen 15:10 Sieg in das Tableau der besten 64 Fechter kämpfen. Dort stand Rein dann dem Olympiasieger aus Rio de Janeiro auf der Planche gegenüber. Doch auch dieser konnte Rein nicht stoppen. Treffer für Treffer wurden ausgefochen. Rein bewies bis zum Schluss starke Nerven, blieb konzentriert und siegte mit einem 15:13 Erfolg. Doch seinen nächsten Kontrahenten bekam Rein nicht in den Griff. Schon früh geriet er in Trefferrückstand und konnte die Taktik gegen Curtis McDowald (USA) nicht rechtzeitig umstellen, sodass er diesem mit 8:15 unterlag. Als bester Deutscher belegte damit Stephan Rein den 31. Platz. Nach den konstant guten Ergebnissen in Heidenheim, Vancouver und jetzt Paris steigerte er seine Chancen auf eine Nominierung des Deutschen Fechter-Bundes für die Europa- und Weltmeisterschaften in diesem Jahr.

Nach dem Sieg der Deutschen Meisterschaft in Leipzig startete auch Niklas Multer beim Weltcup in Paris. Mit vier Siegen in der Vorrunde startete Multerer sein Direktausscheidungsgefecht gegen Luca Sponga (Schweiz) mit einem klaren 15:10 Sieg. Im 128 -er KO unterlag er leider, wie Stephan Rein, dem späteren sechst platzierten Curtis McDowald mit 13:15 und belegte Rang 141.

Im Mannschaftswettbewerb nominierte Bundestrainer Mario Böttcher, Stephan Rein, Richard Schmid (Offenbach), Lukas Bellmann und Marco Brinkmann (beide Leverkusen). Nach dem ersten Sieg über Polen mit 43:37 war das Deutsche Team der Ukraine mit 31:42 unterlegen. Somit kämpften sie in den Platzierungsgefechten zunächst gegen Russland und mussten auch hier - wenn auch eine knappe – 42:45 Niederlage hinnehmen. In den anschließenden Gefechten gegen Kasachstan und der Niederlande konnte das Team zum Schluss zwei Siege einfahren und belegte in der Endplatzierung Rang 13.



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