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Ergebnislos in Novi Sad

„Das geht besser…“, weiß auch Stephan Rein Foto: Bizzi

„Das geht besser…“, weiß auch Stephan Rein
Foto: Bizzi

21.06.2018 Heidenheimer SB, Franziska Mayr

Europameisterschaften in Novi Sad (Serbien) vom 16.-21.06.2018

Spitzenfechter Stephan Rein kehrt von den Europameisterschaften im serbischen Novi Sad ohne eine Spitzenplatzierung zurück.

Der Soldat der Sportfördergruppe der Bundeswehr belegte bei seiner fünften Aktiven Europameisterschaft den 49. Rang. Auch im Teamwettbewerb war der 12. Rang nicht den Erwartungen entsprechend. Die „Wahlheidenheimerin“ Lis Rottler-Fautsch konnte ihr Top-Acht-Ergebnis vom Vorjahr nicht wiederholen und landete nur auf Platz 50.

Degenass Rein startete mit vier Siegen und zwei Niederlagen in seiner Vorrunde vielversprechend in den Wettkampf. Damit war er von seinem ersten Direktausscheidungsgefecht befreit und traf im 64er-KO auf Grigori Beskin (Israel). Hierbei lieferte sich der HSB’ler ein spannendes Gefecht, wobei er schließlich mit 12:15 unterlag. Im Endklassement bedeute das nur den 49. Rang für Degenfechter Rein.

Das abschließende Finale entschied der Franzose Yannick Borel mit 15:14 gegen Nikolai Novosjolov (Estland) für sich und sicherte sich bereits zum dritten Mal i Folge den Europameistertitel.

Seine Trainingskollegin und „Wahlheideinheimerin“ Lis Rottler-Fautsch ging für ihre Fechtnation Luxemburg an den Start. Mit jeweils drei Siegen und drei Niederlagen in der Vorrunde traf sie bereits in ihrem Auftaktgefecht des 64er-Kos auf die Schwedin Elvira Martensson. Als Bronzegewinnerin der Junioren-Europameisterschaften machte es die Schwedin Lis nicht einfach. Auch beim Stand von 11:11 behielt Martensson im „Sudden Death“ die Nerven und entschied das Gefecht zu ihren Gunsten. In der Gesamtübersicht platzierte sich Lis auf Platz 50.

Im Damendegen wurde Katrina Lehis mit einem 15:14 Erfolg gegen ihre Landsfrau Kristina Kuusk nach langer Babypause sensationell Europameisterin.

Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Richard Schmidt (Offenbach), Marco Brinkmann und Lukas Bellmann (beide Leverkusen) erreichte Stephan Rein auch im Mannschaftswettbewerb keine Top-Platzierung.
Nach der Auftaktniederlage gegen Estland im Achtelfinale, konnte sich die deutsche Equipe unter Bundestrainer Mario Böttcher im ersten Platzierungsgefecht mit 45:35 gegen Finnland durchsetzen. Leider folgte eine weitere Niederlage gegen Dänemark, ehe sie auch im letzten Gefecht gegen Polen mit 39:45 unterlagen. Mit Platz 12 in der Endplatzierung blieb das deutsche Team auch hier unter seinen Erwartungen.

Bei der im Juli anstehenden Weltmeisterschaft im chinesischen Wuxi, wird sich zeigen, ob unsere Heidenheimer Sportler ihre Leistung abrufen können, um dann eine Spitzenplatzierung ins Auge zu fassen.



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