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29.03.2011 Heidenheimer SB
Int. König-Pokal der Florettfechter in Halle

von links nach rechts: Florian Rieder, Jörn Ziegler und Julian Brandstätter Foto: Privat

von links nach rechts: Florian Rieder, Jörn Ziegler und Julian Brandstätter
Foto: Privat

Doppelsieg durch Jörn Ziegler und Florian Rieder

(gs) Beim Internationalen König-Pokal der Florettfechter in Halle dominierten die Heidenheimer Nachwuchsfechter. Im Finale setzte sich Jörn Ziegler gegen seinen Mannschaftskameraden Florian Rieder mit 15:10 durch, aber auch Julian Brandstätter durfte sich über einen guten achten Platz freuen.

Mit 87 Fechtern aus den Niederlanden, Frankreich, Japan, Ungarn, Tschechien und der USA war das Turnier wie in den vergangenen Jahren sehr stark besetzt. Alle acht hsb-Fechter waren in der Qualifikation erfolgreich und standen somit in der Direktausscheidung der besten 64, die zunächst mit Hoffnungslauf gefochten wurde. Nach jeweils einem Sieg und zwei Niederlagen schieden Alexander Vögele und Max Mayer auf den Plätzen 34 und 42 aus, während die restlichen Heidenheimer die Runde der letzten 32 erreichten, die dann ohne Hoffnungslauf ausgetragen wurde. Viktor Meinert unterlag hier seinem Mannschaftskameraden Jörn Ziegler mit 9:15 und konnte mit Rang 20 durchaus zufrieden sein. Sven Raffin gewann sein erstes Gefecht gegen den Altenburger Heller mit 15:3. Um den Eintritt ins Finale musste sich Raffin dem an Eins gesetzten Franzosen Pecheur mit 6:15 geschlagen geben und platzierte sich auf einem sehr guten neunten Rang. Florian Blasczyk gewann zum Auftakt mit 15:9 gegen den Hallenser Praus und verlor anschließend etwas unglücklich mit 14:15 gegen Ahrens vom SC Berlin und kam im Endklassement auf den zehnten Platz. Julian Brandstätter setzte sich in seinem ersten Gefecht mit 15:12 gegen Rothe aus Ingolstadt durch und besiegte um den Eintritt ins Finale den Moerser Neuhaus mit 15:10. Im Viertelfinale unterlag Brandstätter gegen den Franzosen Bouvry und wurde Achter. Jörn Ziegler traf ums Finale auf den Berliner Finke, den er in einem spannenden Gefecht mit 15:13 besiegen konnte. Auch gegen den Franzosen Pecheur musste Ziegler alle Register ziehen um sich mit 15:13 für das Halbfinale zu qualifizieren, das er mit 15:3 gegen Bouvry aus Frankreich gewinnen konnte. Florian Rieder erreichte nach deutlichen Siegen gegen Ziegenhagen und Ossa aus Dresden ebenfalls das Finale, wo er sein erstes Gefecht mit 15:12 gegen den Japaner Nebashi gewann. Im Halbfinale setzte sich Florian Rieder mit 15:5 souverän gegen Günther aus Dresden durch und traf im Finalgefecht auf Jörn Ziegler. Zunächst konnte sich keiner der beiden Kontrahenten, die sich aus unzähligen Trainingsgefechten besten kenn, absetzen, doch am Ende setzte Ziegler die entscheidenden Treffer und holte sich den Sieg um den König-Pokal.



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