
Nur acht deutsche Degenfechter waren bei dem mit 119 Teilnehmern aus 31 Nationen stark besetzten Grand-Prix Turnier in der schweizerischen Hauptstadt startberechtigt. Von den 16 besten Degenfechter der aktuellen Weltrangliste waren 13 am Start, was die starke Besetzung dieses Turniers unterstreicht.
Für den Heidenheimer Sportbund am Start: Stephan Rein und Niklas Multerer. Rein beendete die Vorrunde mit drei Siegen und zwei Niederlage auf Platz 43 der Setzliste und traf damit in der ersten Runde der Direktausscheidung um den Einzug in das 64er-Feld auf den Kasachen Ruslan Kurbanov. Mit einer 11:15 Niederlage scheiterte Rein an diesem Unterfangen und musste sich im Gesamtergebnis mit Platz 69 zufrieden geben.
Noch schneller kam das Aus für Niklas Multerer. Mit nur einem Sieg und fünf Niederlagen in der Vorrunde verpasste der amtierende Deutsche Vizemeister die Qualifikation für die erste Runde der Direktausscheidung und belegte im Endergebnis nur Rang 109.
Bester Deutscher Degenfechter bei diesem Weltcup-Turnier war Norman Ackermann (Tauberbischofsheim) auf Platz 12. Nachdem er im Tableau der letzten 32 Teilnehmer keinen Geringeren als den aktuellen Weltranglistenersten Nikolai Novosjolov aus Estland mit 15:10 besiegte, scheiterte er im Gefecht um den Einzug in das Finale der besten Acht am späteren Drittplatzierten Guojie Li (China) ebenfalls mit 10:15 Treffern.
Den Turniersieg beim 48. Grand Prix von Bern sicherte sich der Eidgenosse Max Heinzer (aktuell Nr. 9 der Weltrangliste), der damit seinen Vorjahreserfolg wiederholte. Im Finale bezwang er den Ukrainer Bogdan Nikishin mit 15:12 Treffern.
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