

Monika Sozanska mit ihrem Vater und Bundestrainer Piotre Sozanski.
Foto: Privat
Für einen großartigen Auftakt der deutschen Fechter bei den Europameisterschaften sorgte die Heidenheimer Degenfechterin Monika Sozanska, die im italienischen Legnano die Bronzemedaille im Einzelwettbewerb errang.
Mit vier Siegen und zwei Niederlagen startete die 29-jährige in das Turnier. Im 64er-KO besiegte die Heidenheimer Olympiateilnehmerin zunächst die Schwedin Nina Westmann mit 15:11 Treffern. In der Runde der letzten 32 Teilnehmerinnen traf Sozanska dann auf die Italieniern Nathalie Moellhausen, der sie mit 15:12 ebenfalls keine Chance lies. Ebenfalls chancenlos war dann im Achtelfinale die Rumänin Dinu Loredana beim 7:15.
Im Viertelfinale kam es dann zum deutsch-deutschen Duell. Die Olympiasiegerin von Peking 2008 Britta Heidemann (Leverkusen) stand nun Monika Sozanska auf der Planche gegenüber. Bis zum Ende entwickelte sich ein hoch spannendes Duell der beiden Nationalmannschaftskolleginnen. Es kam zum Sudden death, bei dem Sozanska letztlich mit 10:9 die Oberhand behielt und sich damit für das Halbfinale qualifizierte. Im Kampf um den Einzug in das EM-Finale traf Sozanska auf die Rumänin Anca Maroiu und unterlag noch einem großen Gefecht nur knapp mit 13:15 Treffern. „Ich bin sehr glücklich, dass es endlich mit meiner ersten Einzelmedaille geklappt hat“ wertete Monika Sozanska anschließend ihre Bronzemedaille. „ Das schwerste Gefecht war heute sicherlich das gegen Britta. Der Erfolg motiviert mich mit Sicherheit für die Olympischen Spiele in London“, ergänzt Sozanska anschließend.
Mit Ricarda Multerer schied die zweite Heidenheimer Fechterin in den deutschen Nationalfarben bereits in der Runde der letzten 64 Teilnehmerinnen aus. Gegen die starke Ungarin Emese Szasz hatte sie beim 10:15 wenig Chancen. Die vierte deutsche Fechterin im Bunde, Imke Duplitzer (Bonn), scheiterte in der Runde der letzten 32 mit 12:15 an der Polin Magdalena Piekarska.
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