
Fechten ist seit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 olympische Sportart. Frauen fochten erstmals 1924 bei Olympia – allerdings nur Florett.
Noch bis Mitte der achtziger Jahre waren Degen und Säbel ausschließlich den Männern vorbehalten. Seither hat aber der Damendegen – 1996 in Atlanta erstmals olympisch – eine rasante Entwicklung durchlaufen.
Dies zeichnet sich nun ebenso beim seit der zweiten Hälfte der neunziger Jahre eingeführten Damensäbel ab. Er war 2004 in Athen erstmals im olympischen Programm.
Die drei Waffen im Fechtsport – Florett, Degen und Säbel – unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich Aussehen und Gewicht. Auch das Reglement und die gültige Trefffläche sind unterschiedlich. Deshalb ist für jede Waffe eine charakteristische Fechtweise zu beobachten. Eines ist jedoch allen drei Fechtdisziplinen gemein: Dieser Sport ist sehr anstrengend, da man ständig in Bewegung und unter Körperspannung bleiben muss, um jederzeit in Sekundenbruchteilen auf Aktionen des Gegners reagieren oder dessen Fehler ausnutzen zu können. Auch an die Konzentration stellt Fechten deshalb hohe Ansprüche – ebenso schult das Fechttraining Reaktionsfähigkeit und Feinmotorik der Athleten, weil nur schnelle und zugleich kleine Bewegungen sicheres und exaktes Treffen ermöglichen.
Württembergischer
Fechterbund e.V.
Geschäftsstelle
Virchowstraße 28
89518 Heidenheim
E-Mail:
info@fechten-wue...