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18.04.2017 TSF Ditzingen
Weltmeisterschaften Junioren (U20) in Plovdiv, Bulgarien

Karina Mantei Foto: Privat

Karina Mantei
Foto: Privat

Karina Mantai und Samuel Unterhauser im WM-Pech
Medaillentraum platzt nach Verlängerung gegen die USA

Plovdiv. Die beiden ehemaligen Ditzinger Degenfechter Samuel Unterhauser und Karina Mantai sind bei den Weltmeisterschaften der Junioren (U20) beide ohne Medaille geblieben.

Den Podestplätzen am nächsten kam Karina Mantai, die mit dem deutschen Quartett erst nach Verlängerung mit 30:31 Treffern gegen die USA den Halbfinaleinzug im Mannschaftswettbewerb verpasste und dabei die beste Trefferbilanz der vier deutschen Teamfechterinnen vorzuweisen hatte. Im Einzelwettbewerb war Mantai zwei Tage zuvor im 32er-K.o. haarscharf mit 14:15 Treffern gegen Anna Mroszczak ausgeschieden.

Bundestrainer Mariusz Strzalka attestierte der Ex-Ditzingerin eine gute Leistung bei ihrer ersten WM-Teilnahme: „Sie hat in jedem Gefecht stark gefochten.“ Zumal Mantai in den Tagen vor der WM in Plovdiv (Bulgarien) noch zwei schriftliche Abiturprüfungen abgelegt hatte, Wirtschaft drei Tage vor der Abreise nach Plovdiv, Mathematik gar erst am WM-Ort zwei Tage vor ihrem Wettkampf. Ein Lehrer war eigens aus Tauberbischofsheim mit nach Plovdiv gereist, um Mantai und den zweiten Prüfling Marius Braun zu beaufsichtigen.

Auf Platz 21 von 154 Teilnehmerinnen des Einzelwettbewerbs fand sich Karina Mantai, die 2012 vom SV Illingen (Enzkreis) zu den TSF Ditzingen und von dort 2015 nach Tauberbischofsheim gewechselt war, nicht nur als beste der vier deutschen Starterinnen wieder, sondern auch in illustrer Gesellschaft. Die Nummer eins der Weltrangliste, Irina Ochotnikova aus Russland, schied in derselben Runde aus und war als 18. nur wenig besser platziert. Ebenso erging es der Weltranglistendritten Camille Nabeth aus Frankreich, die vor einem Monat an selber Stelle noch EM-Bronze geholt hatte und nun lediglich 20. wurde. Die Europameisterin Vera Maia Kanevski aus Israel und die Vize-Europameisterin Inna Brovko aus der Ukraine waren sogar bereits im 64er-K.o. gescheitert und nur auf den Plätzen 41 und 58 gelandet.

Enttäuschend liefen die Weltmeisterschaften hingegen für das Ditzinger Eigengewächs Samuel Unterhauser, der seit 2013 für Tauberbischofsheim startet. Er war infolge einer starken Gruppenphase aussichtsreich an Nummer 13 für die Direktausscheidung gesetzt. Nach einem Freilos im 256er-K.o. unterlag er jedoch in der Runde der besten 128 dem Israeli Tomer Lachiani mit 13:15 Treffern und belegte Rang 67 von 193 Teilnehmern. Auch im Teamwettbewerb lief es nicht nach Wunsch: Das U20-Quartett um Samuel Unterhauser, 2015 noch Weltmeister, verpasste durch eine 39:45-Niederlage gegen Rumänien das Achtelfinale und belegte lediglich Rang 17 unter 38 Teams. Weltmeister wurde Italien, Silber ging an Polen, Bronze an Ungarn. Bei den Degendamen (29 Teams) triumphierte die Equipe Frankreichs vor Italien, Deutschland-Bezwinger USA sicherte sich Bronze im „kleinen Finale“ gegen Polen.

Der Deutsche Fechterbund gewann bei dieser WM lediglich eine Medaille: Die Säbel-Junioren holten Bronze. In den Einzelwettbewerben der Kadetten (U17) und Junioren (U20) scheiterten vier Deutsche jeweils im letzten Gefecht vor dem Edelmetall.
Steffen-Michael Eigner
Stellvertretender Abteilungsleiter



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