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HSB-Degenjuniorin Amelie Hanschke mit Top-Ergebnis in Laupheim

Amelie Hanschke bei der Siegerehrung der acht besten Fechterinnen beim Juniorenweltcup-Turnier in Laupheim. Foto: Privat

Amelie Hanschke bei der Siegerehrung der acht besten Fechterinnen beim Juniorenweltcup-Turnier in Laupheim.
Foto: Privat

Damendegen: Junioren-Weltcup-Q-Turnier in Laupheim

Mit Rang acht beim ersten Juniorenweltcup der Saison lieferte HSB-Degenjuniorin Amelie Hanschke eine absolute Top-Platzierung.

Erstmalig erreichte sie damit bei einem Junioren-Weltcupturnier die Finalgefechte der besten acht Fechterinnen. Den Sprung auf das Podest verpasste Hanschke erst durch die knappe 3:4 Niederlage im „sudden death“ gegen die Italienerin Alexandra Segatto.

Bei dem mit 196 Teilnehmerinnen aus 30 Nationen sehr stark besetzten Junioren-Weltcupturnier in Laupheim durften insgesamt 20 deutsche Fechterinnen, darunter sieben vom Heidenheimer Sportverein an den Start gehen.

Amelie Hanschke startete durchwachsen mit drei Siegen und drei Niederlagen in der Vorrunde und war dennoch von der ersten Direktausscheidungsrunde befreit. Im 128er-KO besiegte die HSB-Athletin Lii Targmaa (Estland) mit 15:13. Im Feld der letzten 64 Teilnehmerinnen lies Amelie dann einen 15:13 Erfolg über Karina Dyner Villa (Costa Rica) folgen.
Im 32er-KO setzte sich Hanschke dann auch gegen die stark eingeschätzte Tamara Gnam (Ungarn) mit 15:11 Treffern durch und nutzte dann anschließend auch die sich ihr bietende Chance den Einzug in das Top acht-Finale sicher zu machen. Sie besiegte Danielle Lawson (Großbritannien) mit 15:12 und traf im anschließenden Viertelfinalgefecht auf Alessandra Segatto (Italien). Es entwickelte sich ein sehr taktisch geprägtes Gefecht und so stand es nach zweimaliger Passivität in den ersten beiden Gefechtsdritteln, am Ende des dritten Abschnitts 3:3. Es ging in die Verlängerung, in der die Italienerin den entscheideneden Treffer zum 4:3 setzten konnten. Mit diesem Riesenerfolg setzte sich Hanschke an die Spitze der deutschen Juniorenrangliste und setzte gleichzeitig ein deutliches Signal hinsichtlich der Nominierung für die im Frühjahr 2018 anstehenden Junioren-Europa- und Weltmeisterschaften in Sotchi und Verona.

Als zweitbeste HSB-Fechterin platzierte sich Lea Mayer auf Rang 32. In der ersten Direktausscheidungsrunde besiegte Lea die Russin Milen Bavuge Khabimana mit 15:11. Im 128er-KO bezwang Mayer die starke Französin Camile Nabeth mit 15:14 und lies dann auch Nichika Oya (Japan) beim 15:12 Erfolg keine Chance. Im Feld der letzten 32 Teilnehmerinnen traf die junge HSB`lerin dann auf Gaia Traditi (Italien), verpasste im ersten Drittel etwas das Gefecht und nutzte die sich ihr bietenden Chancen nicht konsequent. So unterlag Mayer letztlich mit 12:15 Treffern, konnte aber mit Rang 32 bei diesem sehr stakt besetzten Weltcup-Turnier durchaus zufrieden sein.

Den Weltcupsieg in Laupheim sicherte sich Eleonora di Marchi (Italien), die in einem spannenden Finale Anastasia Soldatova (Russland) knapp mit 15:14 besiegen konnte.
„Das war natürlich ein superstarker Auftritt von Amelie Hanschke“, so Abteilungsleiter Jochen Kassel. „Das Ergebnis zeigt auch deutlich, welches Potential in unseren Sportlerinnen steckt und das sie sich auch mit der Weltspitze messen können“, so Kassel abschließend.


Die weiteren Platzierungen der hsb-Fechterinnen: Pauline Loh (51.), Franziska Mayr (52.), Vanessa Heinz (56.), Lilia Carducci (146.) und Carolin Teuber (165.).


Im ebenfalls ausgetragenen Nationenweltcup war auch Lea Mayer für das deutsche Nationalteam von Bundestrainer Mariusz Strzalka berufen worden. Gemeinsam mit Kim Treudt-Gösser (Solingen), sowie Karina Mantai und Noemi Meszaros (beide Tauberbischofsheim) unterlag Deutschland im 16er-KO Ungarn im „sudden death“ mit 27:28. In den folgenden Platzierungsgefechten besiegten die deutschen Juniorinnen dann Estland mit 36:35, die Ukraine mit 41:39 und im abschließenden Gefecht um Platz neun die Schweiz mit 45:38 Treffern.

Den Nationenweltcup sicherte sich Italien, das die Equipe aus Frankreich im Finale mit 41:40 besiegte.
17.10.2017 Heidenheimer SB, Jochen Kassel



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