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Mit knochentrockenem Konter zu DM-Silber

v.l.: Gavrila Spiridon, Marco Birkenmaier vom VfB Friedrichshafen, Tobias Weckerle, Christos Koios Foto: Privat

v.l.: Gavrila Spiridon, Marco Birkenmaier vom VfB Friedrichshafen, Tobias Weckerle, Christos Koios
Foto: Privat

22.06.2018 SV Böblingen, Steffi Schmid

Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften der Degenfechter in Leverkusen gab es für die SVB Teilnehmer allen Grund zu feiern.

In der Startgemeinschaft „SV Böblingen / VfB Friedrichshafen“ holten Tobias Weckerle und Christos Koios mit ihrem Teamkameraden Marco Birkenmaier überraschend Silber.

Im Einzel nominierte der Landesverband Tobias Weckerle (Jahrgang 2000), Christos Koios und Theresa Bühner (beide Jahrgang 1999). Während EM-Teilnehmer Weckerle erwartungsgemäß nach der Setzrunde ins K.O. einzog, erwischte es Christos Koios nach einem unglücklichen Auftakt bereits nach der Vorrunde auf Rang 93.

Tobias Weckerle schaffte nach einem Freilos weitere Siege gegen den Leverkusener Alexej Schuchart (15:6) und Sebastian Winkler ( Solinger TB, 15:8) und qualifizierte sich für das Achtelfinale. Der Reutlinger Alexander Kaltsamis wurde zur unerwarteten Hürde auf dem Weg ins Finale der besten Acht. Der SVBler unterlag mit 11:15 und wurde am Ende 15. Deutscher Juniorenmeister wurde der Krefelder Paul Veltrup vor Dean Müller und Louis Bongard (beide Leverkusen), die zweite Bronzemedaille ging an den Waldkircher Hugo Lotter.

Einen starken Auftritt legte Theresa Bühner hin. Sie war nach ihrem Wechsel von der TSF Ditzingen zum ersten Mal bei einer DM für Böblingen am Start. Gegen die stärker eingeschätzten Kerstin Greul aus Ditzingen und Franziska Mayr vom Heidenheimer SB gelangen ihr zwei Überraschungssiege in der Setzrunde. Bühner erreichte souverän das Hauptfeld der besten 64. Hier scheiterte sie dann an der Tauberbischofsheimerin Sarah-Lisa Toumi, und belegte am Ende einen beachtlichen 38. Platz. Neue Deutsche Meisterin wurde Helena Lentz (Frankfurter TV) vor Lea Mayer ( Heidenheimer SB) und den beiden Drittplatzierten Brenda Kolbinger und Kim Treudt-Gösser, beide Fechtzentrum Solingen.

Im Teamwettbewerb gingen Tobias Weckerle und Christos Koios mit Marco Birkenmaier vom VfB Friedrichshafen ins Rennen. „Die Vorrunde lief gut“, erzählt Weckerle. Siege über den SC Itzehoe (45:32) und den Osnabrücker SC (45:13) folgten, gegen den FC Leipzig gab es eine hart umkämpfte 41:45-Niederlage.
„Zuerst waren die Jungs ziemlich enttäuscht, dass das Gefecht gegen Leipzig verloren ging“, so Cheftrainer Gavrila Spiridon. „Gleichzeitig hat es dazu geführt, dass das Trio danach noch konzentrierter bei der Sache war.“

Im Achtelfinale gegen die SG Warendorf / Paderborn zeigte das Trio aus Württemberg eine brillante Leistung und gewann 45:23. Das Viertelfinale verlief deutlich spannender. Gegen die Vertreter des Heidenheimer Sportbunds ging es bis zum vorletzten Gefecht heiß her. Dabei drehte Birkenmaier im vorletzten Match einen Rückstand und glich zum 40:40 aus. Christos Koios hatte zuvor 17 Zähler zum Gesamtergebnis beigesteuert und sich stark präsentiert.
Schlussmann Weckerle war ab jetzt gefordert. Sportwart Holger Bühner schildert die letzten Treffer von der aufgeregten Betreuerbank wie folgt: „Das war ein Nervenkrimi zweier international ausgebuffter Kontrahenten. Immer wieder konnte der Heidenheimer Kondring um einen Treffer vorlegen, aber Tobi behielt immer die Nerven. Kurz vor Zeitablauf machte er den rettenden Ausgleichstreffer. Dann ging es in die letzte Minute, Vorteil für Kondring, der stürzt überhastet nach vorne, Linkshänder Tobi kontert mit einem knochentrockenen Armtreffer, Sieg für uns!“

Im Halbfinale warteten die Degen-Cracks aus Tauberbischofsheim auf der Planche. „Wir sind einfach bei unserem Stil geblieben“, erzählt Christos Koios. Und heraus kam ein klarer 45:38-Erfolg und der Einzug ins Goldfinale. Das Match gegen Gastgeber Leverkusen auf der Hochbahn war ein besonderes Highlight. Die Gegner hatten am Vortag mehrere Einzelmedaillen geholt und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht.
Mit Rang Zwei waren dennoch alle zufrieden, zumal nach Einzel und Setzrunde keiner damit gerechnet hatte. "Ein toller Saisonabschluss", freute sich Cheftrainer Gavrila Spiridon.


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